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I Am Legend [UK IMPORT]
Alice Braga, Charlie Tahan

Warner Home Video, 2008

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 5 Bewertungen
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Ein andere Geschichte

Es ist lang her als ich das Buch von Matheson gelesen habe. Die Geschichte ist kurz und sehr konsequent. Im Buch ist Nevill ein Mann der hartnäckig jede Nacht jagd auf Vampire macht und sie gezielt tötet. Diese wehren sich in dem sie Nachts jagd auf ihn machen und ihm zum schluss eine Falle stellen. An der Geschichte gefällt mir, dass Nevill am Ende erkennen muss, das er der Eindringling ist, derjenige der aus persönlichen Rachegelüste eine neu erschaffene Gesellschaft, nämlich die der Vampire, bedroht, und dafür sterben muss. Zu spät erkennt er, nachdem der Obervampir ihm das klarmacht, das er eigendlich schon Geschichte ist, eben eine Legende. Um so mehr hat mich die Verfilmung mit W.Smith doch enttäuscht. Die Aussage des Films hat nichts mit der Aussage im Buch zu tun. Plötzlich gibt es eine Menschensiedlung die amerikanischer nicht sein kann. Mit Kirchenglocken, spielenden Kindern und sauberen Straßen. Wahrscheinlich gehen sie alle in der schönen Kirche beichten und jeden Sonntag gibts Applepie. Der Film hat meiner Meinung nach nicht viel mit dem Buch zu tun und der Titel "I am Legend" passt nicht zum Film.
So jetzt zum Film:
Der Film ist gut, Will Smith schafft es die Spannung hochzuhalten. Vor allem die Einsamkeit und die Angst, als er im Dunkeln nach seinem Hund sucht, kommt sehr gut rüber. Smiths Neville ist ein Mann der seine Tage damit verbringt, zu jagen (Wildtiere), golf spielen und experimente an Mutanten vorzunehmen um ein Gegenmittel herzustellen. Nebenbei sucht er noch nach anderen Menschen.
Die Vampire sind Kreaturen die nicht sprechen können und einfach nur ihren Instinkten( fressen ) nachgehen.
Ich möchte hier nicht viel über die Handlung schreiben, selber anschauen ist besser. Falls man Endzeitfilme mit HappyEnd mag, ist dieser Film genau richtig, aber es macht keinen Sinn vorher das Buch zu lesen ;) Deswegen gibt es auch nur 3 Sterne, wenn ich den Film ohne die Erwartungen aus dem Buch gesehen hätte, wärs ein Stern mehr geworden.


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Will Smith im Bestform

New York im Jahr 2009: Ein manipulierter Masernvirus scheint die sichere Heilung von Krebs zu gewährleisten. Doch haben die Menschen die Rechnung ohne die Natur gemacht. Denn diese lässt den Virus mutieren. Wer sich damit ansteckt, wird zu einer haarlosen, kanibalistischen, vampierähnlichen Bestie, welche im Sonnenlicht stirbt. 3 Jahre später: New York ist menschenleer. Einziger Überlebender ist Robert Neville, gespielt von Will Smith. Sein einziger Gefährte: sein Hund Sam. Tagsüber durchstreift er die geisterhafte Stadt auf der Suche nach Überlebenden und Nahrung. Nachts verbarrikadiert er sich in seiner Wohnung, damit ihn die "Infizierten" nicht finden und töten können. In seinem Labor sucht er nach dem Antiserum gegen die tödliche Seuche. Eines Tages wird er von anderen Überlebenden - Anna und Ethan - vor den Infizierten gerettet. Und er steht vor der Entscheidung, seine Wohnung, sein Labor, sein New York, sein "Ground Zero" zu verlassen. Doch die Infizierten kommen seiner Entscheidung zuvor...

Ein großartiger Film, eine großartige schauspielerische Leistung von Will Smith. Er bringt dem Zuschauer die Einsamkeit, die Verzweiflung, die Hoffnung auf Heilung sehr nahe. Manchmal bringt er einem zum Lachen, dann wieder zum Weinen.

Wer sich "28 Days later" angesehen hat, wird Parallelen zwischen beiden Geschichten finden, was aber die Genialität beider Storys nicht schmälert.

Fazit: Diesen Film sollte man auf jeden Fall gesehen haben.


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Immerhin kein purer Actionfilm...

Will Smith's neuester Film zeigt uns einen Will Smith in Höchstform, und einen Film, der überrascht, originell ist, aber nicht unbedingt neue Maßstäbe setzt.

Nachdem ich die ersten Trailer gesehen habe, war ich enttäuscht, da ich annahm, dass man, anstatt auf lange Spannung bis zum Ende hin, die mutierten Menschen schon sehr früh sieht und sie nicht originell genug eingeführt werden.
Falsch gedacht!
Zwar sieht man die mutierten Menschen "recht" früh, doch bis dahin entwickelt sich "I am legend" beinahe so gut wie Tom Hanks' "Cast away".
Und wenn Will Smith als Wissenschaftler dann endlich mit dem Ergebniss eines fehlgeschlagenen Versuchs Krebs endgültig zu heilen konfrontiert wird, wird der Zuschauer einmal mehr überrascht.
Die mutierten Menschen, ich schreibe extra nicht Zombies, da es nicht wirklich Zombies sind, werden sehr intelligent eingeführt, abseits von allen amerikanischen Hollywood Klischees, Spannungsmomente geben sich im Minutentakt die Hand, und doch verliert sich der Film nicht in purer Action, sondern zeigt einen ganz verletzlichen Will Smith, der wieder einmal mehr beweist, dass er ein großartiger Charakterdarsteller sein kann und ganz nah an Tom Hanks, seinem großen Idol dran ist.

Man ist zwar versucht, ob des Endes und der abschliessenden Worte über Will Smiths Charakter, gesprochen von einer Frau, welche aus dem Off die lezten Szenen des Filmes unterlegen, den Titel "I am legend" pathetisch zu bewerten, doch sieht man davon ab, da der Film im Ganzen gut durchkonstruiert, gut geschrieben, und gut abgedreht wurde.

Will Smith's Präsenz ist stark genug, um einen guten Film durch die relativ kurze Spieldauer zu tragen und um in einer gewissen Weise auch eine Message zu hinterlassen.

Sehenswert.

Auch gut: Der Film hat nicht wirklich ein Happy End, zumindest was die Hauptdarsteller anbelangt...
Und Hollywood-Filme ohne Happy End sind IMMER sehenswert.

Vor allem I AM LEGEND.


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"... 'cause every little thing is gonna be alright." (Bob Marley & The Wailors - Album: LEGEND)

Dieser Film klang groß. Die "I Am Legend" - Plakate forderten mich nachgerade heraus: "Komm ins Kino. Schau mich an". So tat ich - und war nun wahrlich nicht enttäuscht. Zudem fand ich die Musik (Bob Marley hauptsächlich) richtig nett. Die Filmmusik auch, die ist zum Glück unaufdringlich.

Da ist einerseits Will Smith, der diesmal doch endlich wieder Will Smith spielen darf - nur etwas weniger den Spaßmacher, sondern mehr den Wissenschaftler. Der völlig alleine, gelegentlich auf Hirschjagd in einer idyllisch verwahrlosten postapokalyptischen New York - Kulisse, gelegentlich beim Picknick am Pier und gelegentlich in der Videothek des Vertrauens zu sehen ist. Ganz nebenbei hat er sich noch in den Kopf gesetzt die paar Überlebenden, leider sind das nur irre Mutanten, doch noch zu retten und ein Gegenmittel zu finden, das sie wieder zu Menschen machen soll.
Das macht er frohen Mutes und zu der genialen Musik von Bob Marley. Und mit einem braven, tapferen Schäferhund namens "Samantha" an seiner Seite. Den hat ihm übrigens seine kleine Tochter "zurückgelassen", ehe sie evakuiert werden so... - äh, das wäre jetzt ein Spoiler!

Ein durch und durch unterhaltsamer Film, bei dem zumindest ich Minuten lange die Luft angehalten habe. Trostlose Stimmung. Eine sehenswert verwahrloste Stadt. Hilflos alberne Monologe. - Immer wieder eingestreut die Szenen wie es zu dieser Katastrophe kam. - Die Schocker-Szenen sind ganz hübsch überraschend. Die nachtaktiven Mutanten sind dumm schlecht böse und gemein (und compjutaanimiert ;-) und haben nur ein Ziel: Robert Neville zu finden, denn neben mir als Kino-Zuschauer, haben auch die ihn ... "zum Fressen gern".
Das wäre übrigens die Kritik, die ich da hätte: Will Smith spielt den Wissenschaftler ein klein wenig zu fröhlich, zu unresigniert - nur wenn er dann stellenweise unkontrolliert wütend in der Gegend herumballert, dann hat das wieder so was Bruce Willis-haftes, also Helden-haftes meine ich, und darum geht man ja in den in so einen Film, der eine sagenhafte LEGENDE ankündigt ...

Und wer wissen will, wie das alles ausgeht, der soll es sich gefälligst ansehen. :-p


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Dramaturgisch und visuell atemberaubende Utopie mit einem überragenden Will Smith

2012 - drei Jahre, nachdem ein vom Militär entwickeltes Virus fast die gesamte Weltbevölkerung ausgerottet hat, streift Robert Neville in immergleicher Routine durch das verlassene, von der Außenwelt abgeschnittene New York. Der mitverantwortliche Virologe ist ironischerweise immun gegen den Krankheitserreger, der den einmal Infizierten in eine aggressive, lichtempfindliche Kreatur mutieren lässt. Infolgedessen zieht sich Neville mit der treuen Schäferhündin Samantha bei Einbruch der Dunkelheit, ab der die Missgestalten die Straßen unsicher machen, stets in sein zur Festung umgebautes Zuhause zurück. Dort forscht er außerdem fieberhaft nach dem Heilmittel, das er an gelegentlich und trickreich gefangenen Nachtsuchern testet. Doch eines Tages gerät der etablierte Tagesablauf Nevilles aus der Bahn, als er in die vom überdurchschnittlich intelligenten Anführer der Mutanten gestellte Falle geht. Die Konsequenzen dieser Unachtsamkeit lösen eine Kettenreaktion voll Chaos aus, an deren Ende kaum noch Hoffnung auf Rettung besteht - bis unerwartet weitere Überlebende für eine Schicksalswendung sorgen...

Das Kunststück, das zeitgenössische Eventmovies trotz inflationär eingesetzter Tricktechnik immer seltener schaffen, gelingt I AM LEGEND von der ersten Minute an: nämlich innovative und sensationelle Schauwerte zu präsentieren, die den Zuschauer sprachlos in den Bann ziehen. Den Ansichten menschenleerer Straßenschluchten, lediglich belebt durch wild wuchernde Vegetation und der Zoogefangenschaft entflohener Tierwelt, steht in der jüngeren SF-Filmgeschichte wenig Vergleichbares entgegen. Umso beeindruckender ist die Visualisierung der verlassenen und verwüsteten Weltmetropole, weil der überwiegende Teil des Publikums New York aus eigener Anschauung oder zumindest den Medien kennt und die Illusion daher kritisch auf jede Unglaubwürdigkeit abklopfen wird. Nur Erbsenzähler dürften bei diesem Versuch fündig werden, denn Regisseur Francis Lawrence, der mit CONSTANTINE bereits sein Gespür für ungewöhnliche, damals überwiegend computergenerierte Settings bewiesen hat, schuf die verblüffende, einer möglichen Realität so nah wie nie zuvor kommende Vision des Big Apple. Da der Zeitpunkt der Geschichte mit 2012 geschickt gewählt wurde, sind speziell am Set des Times Square genug Bezugspunkte zu unserer Gegenwart zu finden (und darüber hinaus für Genrefans vereinzelte Gags wie das fiktive Billboard, das den lang ersehnten "Superman vs. Batman" Film ankündigt).

Bekanntlich steht und fällt jedes noch so ausgefeilte Effektgeprotze mit den Darstellern, die dem Wahrscheinlichen Leben einhauchen sollen. Insbesondere, wenn der Großteil der Laufzeit solo bestritten werden muss. Und hier erweist sich die Wahl des durch MEN IN BLACK und I, ROBOT SF-erfahrenen Will Smith als absolut perfekt. Von Natur aus bereits mit unverschämt sympathischer Ausstrahlung gesegnet verleiht er dem tragischen Charakter Robert Neville in jeder Szene glaubhaft Seele, sei es in humvorvollen Situationen wie dem Flirt mit der Schaufensterpuppe, in der atemlosen Nägelkausequenz auf der Suche nach Vierbeiner Sam oder am Rande des Wahnsinns, als sich Neville in selbstmörderischer Manier den kannibalistischen Nachtsuchern entgegenstellt. Den unbestritten dramatischen Höhepunkt bildet jedoch der allein durch die Großaufnahme seines Gesichtes bebilderte Moment, in dem er einem liebgewonnenen Hauptprotagonisten Sterbehilfe leisten muss. Von hier an kippt auch die Stimmung nahezu komplett ins Ernste und Hoffnungslose, zielgerichtet auf den actionreichen, aber angesichts der zuvor gebotenen fulminanten Einfälle recht konventionellen Showdown.

Will man unbedingt Kritik üben, dann an der Umsetzung der infizierten und grotesk verwandelten Nachtsucher. Dass es sich um ehemalige Menschen handelt, kommt aufgrund der eindimensionalen Gestaltung als austauschbare, primitiv grunzende Zombiehorde leider kaum zur Geltung. Dafür sorgen die gesichtslosen Fleischfresser im an druckvoller Soundkulisse nicht gerade armen Streifen für zahlreiche Schockmomente, die zartbesaitete Gemüter die Kinosessellehne oder wahlweise den Arm des Partners einer Krallreflexprüfung unterziehen lassen. Dank Will Smith sowie aufgrund der visuellen Wucht fallen derartige Mängel oder das ziemlich unspektakuläre Ende wenig ins Gewicht. Als bislang beste Adaption der Novelle Richard Mathesons ist I AM LEGEND ein fester Platz in der kurzen Liste Maßstäbe setzender SF-Filme sicher.


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