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Stabat Mater
Karl Jenkins, Various

EMI Classi (EMI), 2008

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 6 Bewertungen
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Unverkennbar Jenkins

Ein neues Werk von Karl Jenkins macht neugierig. Ein Video auf einer der Tube-Seiten brachte Einblicke in das Werk. Also hörte ich es mir an und war etwas enttäuscht. Obgleich ich diese Art von Musik sehr mag, so einfallslos kam sie mir diesmal vor. Dass Karl Jenkins einen eigenen Stil hat, das ist unverkennbar. Warum er es aber nicht schafft, ihn weiterzuführen, das verstehe ich weniger.
Unter Musikern ist es eine bekannte Redensart, dass ein Komponist niemals seine eigenen Werke dirigieren sollte. Das sehe ich hier bestätigt.
Das sich bei dieser Aufnahme hervorragende MusikerInnen versammelt haben, steht ausser Frage. Aber die Kompositionen sind alte Bekannte mit neuem Text. Eine Art zweites Requiem mit anderen Worten.
Schade, dass die Chance vertan wurde, mit dieser Art von wirklich mystischer Musik dem Stabat Mater etwas näher zu kommen.
Fünf Sterne für die schöne Musik, 2 Sterne Abzug für die Wiederholungen.


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Super !

Es ist meine erste CD von Karl Jenkins gewesen und auch nur deswegen angeschafft worden, weil sie hier im super Sonderangebot gewesen ist, und: ich bin total begeistert. Die CD läuft 'rauf und 'runter. Es ist kein anstrengendes Zuhören, es erinnert an Filmmusik, teilweise mit ungewöhnlichen (an Musik aus dem Orient erinnernde) Melodieführungen. Je öfter ich sie höre, umso besser gefällt sie mir. Die Gefühle der am Grab stehenden Mutter sind in der Musik nachzufühlen. Allerdings bin ich kein Musikkritiker, sondern nur begeisterter Klassik-Hörer - eigentlich in die Musik von J.S. Bach (insb. Vokalmusik) verliebt. Gern gucke bzw. höre ich jedoch Musik auch über den Tellerrand hinaus, die Bezug zu klassischen Themen der Musik hat.


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Faszinierend - Mitreißend - Inspirierend

Stabat Mater, eine Dichtung aus dem Mittelalter, benannt nach dem Gedichtanfang: Stabat mater dolorosa, was latein soviel heißt wie "Es stand die Mutter schmerzerfüllt", hat offensichtlich schon immer Komponisten fasziniert, denn es ist schon mehr als 30 mal vertont worden. Vivaldi, Rossini, Verdi und Dvorák - aber auch Zeitgenossen wie Poulenc und Penderecki haben Meisterwerke über die Muttergottes zu Füßen ihres gekreuzigten Sohnes geschaffen.
In gekonnt meisterhafter Umsetzung verschmelzt Karl Jenkins bei "Stabat Mater" multikulturelle Elemente wie orientalische Rhythmen mit Chören unseres Kulturkreise ohne in geringster Weise nur annähernd in die Nähe von Kitsch oder elitärer Klassik zu geraten.
Das erste Stück "Cantus Lacrimosus" ist eine meisterliche Eröffnung die bei "Vidit Jesum In Tormentis", mit den Royal Liverpool Philharmonic Chorus ihren Höhepunkt findet. Spätestens aber bei "Lament", bewegend gesungen von Jurgita Adamonyte dürfte jedem klar sein, dass Karl Jenkins ein weiteres Meisterwerk geschaffen hat.
Stabat Mater ist Karl Jenkins konsequente Fortsetzung seines Requiem Erfolgs.
Ohne Abstriche, verdiente 5 Sterne!


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Meinungen: Seite 1, 2



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Tracks
Cantus lacrimosus | Incantation | Vidit Jesum in tormentis | Lament | Sancta Mater | Now my life is only weeping. | And the Mother did weep | Virgo virginum | Are you lost out in darkness? | Ave verum | Fac, ut portem Christi mortem | Paradisi gloria



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