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Elizabeth - Das goldene Königreich
Cate Blanchett, Geoffrey Rush

Universal/DVD, 2008

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 28 Bewertungen
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Klassischer Historienfilm

Der zweite Teil um das Leben Elizabeth I hat einen anderen Ansatz als Teil 1: ging es im ersten Teil vor allem um die inneren und äußeren Konflikte der sehr jungen Königin und ihren Kampf um Anerkennung und Entwicklung ihres eigenen Regierungstils, so ist Elizabeth in Teil 2 eine etablierte, machtgewohnte Monarchin geworden, die sich jetzt einer großen außenpolitischen Herausforderung stellen muss, als Spanien England den Krieg erklärt.
Die Entwicklung der Person wird besonders in der Original-Tonspur deutlich: Elizabeths Stimme ist viel weicher in Teil 1, in Teil 2 ist hier Ton fest und oft sehr barsch. Cate Blanchett spielt diese Veränderung bis zur Perfektion, geht ganz in der Rolle auf. Allein ihre Gesichtszüge verraten oft viel über das Innenleben der von ihr gespielten Königin.

So erinnert Teil 2 an klassische Historienfilme: viel Opulenz in der Ausstattung, viele Schauwerte durch Bildarrangements der Kulisse und Darsteller. Das gelingt alles sehr gut: für den Dreh wurden ausschließlich Lokalitäten gewählt, die zur Zeit Elizabeth bereits existierten, darunter die Kathedrale von Wells und die alten (von Henry VIII erschaffenen) Colleges in Cambridge. Gern verwendet der Regisseur den Blick durch eine weit über dem Geschehen angebrachte Kamera, also aus der Vogelperspektive, was die unten stattfindende Handlung abstrahiert und zugleich heroisiert - nicht die Figuren selbst sind wichtig, das Geschehen ist historisch relevant.

Zu kurz kommt dabei das nähere Herantreten an die Person der Herrscherin, Elizabeth ist mehr "Die Königin" als noch ein Privatmensch. Einmal, in einer Szene, in der sich die eigentlich noch immer recht junge Monarchin melancholich nackt im Spiegel betrachtet, schimmert durch, dass sich unter der rauen Fassade eine leidenschaftliche und verletztliche Frau verbirgt. Ein ganz kurzes Flashback gibt es auch auf eine Szene aus dem ersten Teil: eine lachende, auf einer Wiese tanzende junge Elizabeth.

Diese eher distanzierte bzw. matte Abbildung einer historischen Gestalt gleicht ebenfalls den klassischen Historienfilmen des frühen Kinos. Weitere Elemente kommen dazu: die Liebesgeschichten (die hoffnungslose der Monarchin, die eigentliche einer Nebenfigur - beide verlieben sich in Sir Walter Raleigh), die Aneinanderreihung historischer Ereignisse und das Auftreten historischer Persönlichkeiten in schneller Abfolge, wobei sich die Filmemacher sehr auf die Kenntnisse des Publikums verlassen (womit sie bei britischen Publikum allerdings auch wirklich von einem sicheren Vorwissen ausgehen können). Einzelne dramatische Spitzen auf dem Weg zum eigentlichen Höhepunkt, der Schlacht gegen die Armada. So muss zum Beispiel die Hinrichtung der Maria Stuart dabei sein, denn diese ist nicht nur historisch äußerst wichtig, sondern auch eine Art kulturelle Ikone.
Und natürlich die doch eher schlichte S/W-Zeichnung: hier die guten, toleranten und sinnesfrohen (symbolisiert auch durch die üppige Hoftracht) protestantischen Engländer, dort die "bösen", frömmelnden katholischen Spanier in düsterer Tracht.

Fazit: Für Freunde klassischer Historienfilme der 1930er bis 1960er ein Ereignis. Für Liebhaber des ersten Teils eine Umstellung. Insgesamt trotz kleiner Schwächen ein empfehlenswerter Film für alle, die sich für die englische Geschichte und/oder monumental inszenierte Filme interessieren.


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Besser als der 1. Teil

Trotzdem war ich enttäuscht, denn der Trailer liess auf viel mehr Action schliessen, die der Film schlussendlich nicht hatte. Schade. Gefallen hat er mir trotzdem, er war nicht so langweilig wie der 1. Teil. Super die genialen Aufnahmen, Kostüme, Locations.

Fazit: Wunderschön fürs Auge, trotzdem kein Film zum Behalten






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Naja,

Sagen wir mal so, die Austattung, die Kullisen usw. fabelhaft! Wirklich wirklich sehr gut gemacht. Leider aber wurden die tollen Gedanken eher für die Kullisen verwendet als für den Film selber. Das Ganze wird einfach überflogen. Man weiß am Ende des Films, das England von Spanien angegriffen worden ist usw. Aber man weiß nicht wirlich wieso, warum diese Person so handel und die andere Person so handelt. Der Regisseur erzählt die Geschichte in der Breite aber nicht in der Tiefe. Es ist halt schade um das Geld das man für die DVD investiert. Lieber die DVD ausleihen als kaufen.


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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6



ELIZABETH-DAS GOLDENE KÖNIGREI



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